Geschäftsfeld Energie und Umwelt

Das Geschäftsfeld Energie und Umwelt adressiert Unternehmen, die in der Energieerzeugung und -speicherung tätig sind. Darunter fallen Energieversorger sowie Hersteller von Umwelttechnik (wie beispielsweise Solar- oder Windkraftanlagen) oder deren Komponenten.

Die zukünftige Gewinnung von Energie, aber auch ihre Speicherung und ihr Transport, stellen für die Unternehmen der Energie- und Umweltindustrie große Herausforderungen dar. Mit zunehmender Urbanisierung stellt sich die Frage nach zentraler vs. dezentraler Energieversorgung.

Steigerung der Effizienz bzw. von Wirkungsgraden als Ausgleich zu steigenden Energiekosten geht einher mit der Notwendigkeit zur Reduzierung von Emissionen, insbesondere durch vermehrten Einsatz regenerativer Energiequellen.

Mit der Energieversorgung für (Elektro-)Mobilität entsteht ein weiteres großes Thema für die Unternehmen der Energie- und Umweltindustrie.

Das Fraunhofer IFAM hält auf Basis seines materialwissenschaftlichen Know-hows eine große Bandbreite an technologischen Innovationen bereit. Die wesentlichen Themen dabei sind:

  • Recyclingfähige Werkstoffe und zugehörige Fertigungstechniken
  • Sensorintegration in Bauteile und Komponenten (Umweltsensorik)
  • Kopplung von (Elektro-)mobilität und dezentraler Stromversorgung
  • Werkstoffe für die H2-Erzeugung/-Speicherung sowie für Wärmespeicher
  • Elektrische Energiespeicher (Batterien, Kondensatoren)
  • Funktionalisierung von Oberflächen (Lack-, Plasma-, Drucktechnik)

Beispiele aus der Entwicklung

 

Energieversorgung: nachhaltig, bezahlbar und sicher

Die Abteilung Energiesystemanalyse forscht an aktuellen Fragestellungen der Energieversorgung und erstellt Energieversorgungs- und Klimaschutzkonzepte.

 

Strömungswiderstand-senkende Beschichtungen

Ein Riblet-Lacksystem ermöglicht es, den Strömungswiderstand von Oberflächen zu verringern. Ein entsprechendes Applikationsverfahren wurde am Fraunhofer IFAM entwickelt.

 

Korrosionsschutz

Der Einsatz von Materialverbunden zwischen CFK und metallischen Werkstoffen erfordert wirksame Schutzkonzepte zur Vermeidung von Kontaktkorrosion.