Tinten und Pasten

Tinten- und Pastenentwicklung

© Foto Fraunhofer IFAM

Aufbereitung von Funktionswerkstoffen.

Zur Funktionalisierung von Bauteilen und Komponenten mittels Printing-Technologien werden in Abhängigkeit vom späteren Verwendungszweck entsprechende Tinten und Pasten benötigt.

Zum Einsatz kommen dabei sowohl kommerziell erhältliche Materialien als auch selbst entwickelte Tinten und Pasten, die wir entsprechend Ihren Anforderungen formulieren. Dazu nutzen wir unsere  umfassende  technische und analytische Ausstattung zur Herstellung und zur Charakterisierung der Tinten und Pasten.

Nach dem Druckprozess werden die applizierten Strukturen thermisch aktiviert, um die elektrische Leitfähigkeit und mechanische Stabilität durch Entfernen organischer Bestandteile zu erhöhen und funktionsintegrierte Bauteile zu erhalten.

 

Verdruckbare Tinten und Pasten:

  • Metalle: Ag, Au, Cu, Legierungen (CuNiMn, NiCr, …)
  • Isolatoren: Keramiken (TiO2, SiO2, Al2O3,…), Polymere
  • Dielektrika: z.B. Fraunhofer Ormocer®e
  • Biomaterialien: Enzyme, Proteine, DNA, Biokeramiken
  • Thermoelement- (Typ T, K, J) und Widerstandspasten (Heizstrukturen)
  • Graphen und Graphen-Komposite

Charakterisierung:

  • Viskosität und Sedimentationsstabilität
  • Oberflächenspannung und Grenzflächenenergie
  • Partikelgröße und -verteilung
  • Material- / Phasenanalyse (EDX, XRD, SEM, TEM ...)

Druckverfahren:

  • Siebdruck
  • Tampondruck
  • Dispensen / Dosieren mit Ventiltechnologien
  • InkJet-Printing
  • Aerosol Jet®

Sinterprozesse:

  • Ofensinterung unter diversen Gasen (H2, N2, Argon, …)
  • Lasersintern
  • Mikrowellen Sintern
  • UV Curing / IR-Bestrahlung
  • Sintern unter Druck
  • Elektrisches Sintern