VUV-Excimer-Technik

VUV-Technologie – Mit Licht zu neuen Oberflächen

XERADEX®-Excimerlampe
© Foto Fraunhofer IFAM

XERADEX®-Excimerlampe

VUV-Lichtquellen – sie emittieren Vakuum-Ultra-Violette-Strahlung (VUV-Strahlung) – mit Strahlungsemission unterhalb von 200 nm zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Photonenenergie ausreichend ist, um in einem Material Bindungsbrüche zu erzeugen. Es entstehen reaktive Molekülfragmente, die miteinander oder mit der umgebenden Atmosphäre reagieren können.

Die Effekte können vorteilhaft zur Oberflächenmodifizierung eingesetzt werden:

  • Oberflächen-Reinigung 
  • Oberflächen-Aktivierung
  • Oberflächen-Beschichtung (LightPLAS-Beschichtungstechnologie)

Geeignete VUV-Lichtquellen sind beispielsweise inkohärente Excimerlampen oder Niederdruck-Quecksilberstrahler. Sie bilden die Basis für die Entwicklung VUV-Licht-basierter Prozesse zur Oberflächenmodifizierung und für die Konzeptionierung geeigneter Anlagen. Besonders attraktiv an den Excimerlampen ist die Energieeffizienz, da diese Strahler nahezu ausschließlich im VUV-Spektralbereich emittieren und gleichzeitig eine – verglichen mit anderen Vorbehandlungstechniken – sehr geringe Ausgangsleistung benötigen. Da zudem zur Reinigung und Aktivierung keine zusätzlichen Chemikalien benötigt werden, kann durch die VUV-Technik ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

 

Anwendungsbeispiele

  • Anti-Fingerprint-Beschichtung – AFP
  • Korrosionsschutz-Beschichtung
  • Anlaufschutz
  • Trennschichten
  • Haftvermittelnde Schichten
  • Barriere-Schichten
  • Photokatalytisch aktive Schichten

 

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