Workshop 1

Workshop 1: Elektromobilität bewegt – bald auch Dich?

© Fraunhofer IFAM

In Anbetracht der wachsenden Anzahl von Autos weltweit gilt es, die CO2-  und die  lokalen Schadstoffemissionen zu reduzieren.  Hier bieten elektrisch betriebene Fahrzeuge ein großes Potenzial, da sie mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind betrieben werden können. Um Elektroautos kostengünstig herzustellen, bedarf es Batterien, die leicht, effizient, sicher und kostengünstig sind sowie akzeptable Reichweiten ermöglichen. Zurzeit liegt die Reichweite der am Markt beziehbaren Elektrofahrzeuge zwischen 80 und 200 Kilometern.  Wenn dann im Winter auch noch die Fahrgastzelle erwärmt werden soll, verringert sich diese Reichweite noch weiter. Im Idealfall stellt sich der Nutzer eines Elektrofahrzeuges vor, genauso weit zu kommen wie mit einer Tankfüllung bei einem Verbrennungsmotor bei gleichzeitiger kurzer Ladedauer.

Die größte Herausforderung hierbei sind die Batterien, die augenblicklich noch nicht genug Energie für lange Strecken speichern können und außerdem noch extrem teuer sind. Genau hier liegt noch ein extrem hoher Bedarf an Forschungsaktivitäten.

In diesem Workshop werden sich die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen der elektrochemischen Energiespeicherung beschäftigen: Existierende Batteriesysteme werden vorgestellt und in verschiedenen Experimenten analysiert. Die Teilnehmenden werden Gelegenheit haben,  Speicherzellen selber zusammenzubauen und zu vermessen. Darüber hinaus soll den Schülerinnen und Schülern ein möglichst umfangreicher Einblick in die Welt der Energiespeicher gewährt werden, wozu auch die unterschiedlichen Herstellungstechniken von Batterien gehören. Neben der Darstellung und Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen der (elektrochemischen) Energiespeicherung sollen den Teilnehmenden dieses Workshops die ökologischen Implikationen der verschiedenen Systeme und Herstellungsverfahren aufgezeigt werden. Hierbei bekommen die Schülerinnen und Schüler auch einen Einblick in die aktuellen Forschungsfelder für neue zukünftige Batterietechnologien.