Cities in Charge

Inhalte des Projekts »Cities in Charge«

Das Projekt »Cities in Charge« ist Teil der Förderlinie »Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2022« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Ziel des Projektes ist der Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität um die Attraktivität von Elektrofahrzeugen zu steigern und Luftverschmutzung zu reduzieren. Deshalb werden im Projekt Cities in Charge bundesweit in über 30 Regionen Ladesäulen installiert, Ladestandorte und deren Nutzung untersucht und technische Herausforderungen beim Ausbau analysiert. Um die Praktikabilität und Bedürfnisse der Nutzer dieser Ladesäulen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur besser berücksichtigen zu können, wird in 2020 eine Online-Umfrage an den Ladesäulen direkt vor Ort durchgeführt.

 

Die Standorte finden Sie in unserer Karte sowie in unserer Übersicht der Befragungsstandorte zur Nutzung von Ladeinfrastruktur.

Durch den Ausbau der Infrastruktur und den gleichzeitig angestoßenen Zuwachs an Elektrofahrzeugen soll in diesen Regionen ein Beitrag zur NOx-Reduzierung geleistet werden. Konkret ist geplant, auf Telekom-Liegenschaften in den Städten und an den jeweiligen Pendlerstrecken:

  • Aufbau von über 1.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten
  • Mix aus AC- und DC-Ladesäulen
  • AC- Laden bis 43kW, DC-Laden mit bis zu 150kW
  • Optimierung der Service-Dienstleistungen

Das Konsortium des Verbundprojektes setzt sich aus der Telekom-Tochter Comfortcharge GmbH, dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, der RWTH Aachen University und der Landeshauptstadt Dresden zusammen. Die wissenschaftlichen Projektpartner versuchen Fragen zur Netzintegration und zu Nutzeranforderungen zu beantworten.

Der Schwerpunkt des Fraunhofer IFAM liegt in der Erforschung von  

  • Aufbau und Evaluation einer nutzerorientierten Ladeinfrastruktur
  • Untersuchung von Geschäftsmodellen für den Betrieb von Ladeinfrastruktur
  • Ermittlung der Reduktion der NOx-Emissionen

Die Abteilung Elektromobilität evaluiert die im Zuge des Projekts realisierte Ladeinfrastruktur. Dies umfasst zum einen die Ermittlung der induzierten Reduktion an NOx-Emissionen und zum anderen eine Analyse der Nutzungshemmnisse und der zielgruppenspezifischen Anforderungen an eine effiziente und benutzerfreundliche Ladeinfrastruktur.

Darüber hinaus werden in der Abteilung Smart Systems, in enger Kooperation mit dem Institut für Hochspannungstechnik (IFHT), Konzepte für intelligente Ladesteuerung für netzdienliches Laden durch Integration von Batteriespeichern erarbeitet, insbesondere für Ladestationen an Standorten mit geringen Kapazitätsreserven des Stromnetzes.

Aus den Ergebnissen der Forschungsinstitute werden Handlungsempfehlungen für den flächendeckenden und bedarfsorientierten Aufbau von Ladeinfrastruktur und nutzergerechte Serviceangebote abgeleitet. Diese dienen dazu, Erkenntnisse aus dem Projekt auch weiteren Kommunen und anderen potenziellen Anwendern zu vermitteln und sie bei der strategischen Planung und Umsetzung von Ladeinfrastrukturprojekten zu unterstützen.