Magnetische Materialien

Pulvermetallurgische Fertigungsverfahren wie beispielsweise Metallpulverspritzguss, Extrusion oder Laser­schmelzen bieten neben der Möglichkeit der endkonturnahen Formgebung Magnetischer Materialien auch das Potential, die Herstellung und Formgebung der Materialien möglichst effizient und in wenigen Prozessschritten zu kombinieren.

Je nach Formgebungsprozess können außerdem unterschiedliche Materialzustände eingestellt werden, die in ihren mechanischen und funktionellen Eigenschaften variieren.

Basierend auf der umfangreichen Erfahrung mit pulvermetallurgischen Formgebungs­verfahren entwickelt das Fraunhofer IFAM Prozesse, die optimal auf das jeweilige Material, die gewünschte Geometrie und die weiteren Anforderungen abgestimmt werden.

Folgende Magnetische Materialien werden am Fraunhofer IFAM betrachtet:

Weichmagnetische Materialien

Hartmagnetische Materialien

Magnetokalorische Materialien

Neben der umfangreichen Materialographie und Analytik steht dafür die folgende Messtechnik zur Verfügung:

  • Vibrationsmagnetometer (bis 2.7 T, 100 – 1000 K)
  • Brockhaus Hystograph (beheizbare Polschuhe bis zu 200 °C)
  • Brockhaus Elektroblechmessgerät (Tafelblechspule, Ringkernsensor)
  • Pulsmagnetisierer (3 T, 50 mm Durchmesser)
  • verschiedene Kleingeräte