Magnetische Materialien

Magnetische Stärken

Magnetische Simulation zur Auslegung eines Werkzeugs, das zur Herstellung anisotroper gesinterter Magnete genutzt wird.
© Fraunhofer IFAM

Magnetische Simulation zur Auslegung eines Werkzeugs, das zur Herstellung anisotroper gesinterter Magnete genutzt wird.

  • Magnetische Materialien sind Schlüsselmaterialien für die Energieerzeugung und die Antriebstechnik. Sie erzeugen magnetische Felder und wandeln mechanische in elektrische Energie um oder entwickeln die Kräfte sowie Drehmomente in der Antriebstechnik. Dies gilt sowohl für hartmagnetische als auch für weichmagnetische Werkstoffe.

Beispiele aus der Forschung am Fraunhofer IFAM sind:

  • Verarbeitung hartmagnetischer Werkstoffe wie NdFeB mittels Metallpulverspritzguss zur materialsparenden Herstellung von Magneten hoher Energiedichte und komplexer Geometrie.
  • Entwicklung neuer isotroper und hochfester weichmagnetischer Materialien mithilfe der Pulvermetallurgie. Das Ziel ist die Nutzung der isotropen Materialien zur Verbesserung der Effizienz von Elektromotoren auch dadurch, dass deren mechanische Eigenschaften weiter verbessert werden.
  • Aufbringen magnetischer Signaturen auf Bauteile aus verschiedensten Materialien. Hierbei werden die Signaturen aus geeigneten Pulvern aufgedruckt und anschließend durch passende Wärmebehandlung fixiert.

Für diese Arbeiten steht neben der pulvermetallurgischen Anlagentechnik auch die spezielle Analytik für diese Aufgaben zur Verfügung: Koerzimat, Hystereseschreiber und Suszeptibilitätsmessung. Die Simulation unterstützt bei der magnetischen Optimierung von Werkzeugen und Motoren.