Nanokomposite

3D-TEM-Aufnahme eines perfekt im Epoxidharz verteilten Schichtsilikats
© Fraunhofer IFAM

3D-TEM-Aufnahme eines perfekt im Epoxidharz verteilten Schichtsilikats

Bei Klebverbindungen ist oftmals die Adhäsion größer als die Kohäsion, also die Eigenfestigkeit des Materials. Es stellt sich die Frage, wie sich das bei der Materialentwicklung nutzen lässt. Die Antwort hierauf ist der Einsatz von Nanopartikeln, durch welche eine große Oberfläche in das Polymer gebracht wird. Dabei ist die Oberflächenmodifikation der Partikel für die resultierenden Eigenschaften mindestens so entscheidend wie die richtige Verarbeitungstechnik.

Die modifizierten Partikel werden für die Formulierung von Klebstoffen, Lacken, Matrixharzen für Verbundwerkstoffe oder Vergussmassen verwendet. Durch die Partikel lassen sich Eigenschaftsverbesserungen erzielen wie eine gleichzeitige Verbesserung von Festigkeit und Bruchdehnung, geringer Härtungsschrumpf und Wärmeausdehnungskoeffizient (CTE). Zudem können die rheologischen Eigenschaften und das Brandverhalten mit ihrer Hilfe eingestellt werden.

Arbeitsschwerpunkte

  • Oberflächenmodifizierung von Nanopartikeln
  • Formulierung von Reaktivpolymeren mit Nanopartikeln
  • Nutzung modifizierter Nanopartikel in medizinischen Klebstoffen und Diagnostik
  • Charakterisierung von Nanopartikeln und Nanokompositen

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