Qualitätssicherung bei Klebprozessen

Kleben ist nach DIN EN ISO 9000 ff. ein »spezieller Prozess«, also ein Prozess, dessen Ergebnis nicht vollumfänglich zerstörungsfrei geprüft werden kann. Deshalb muss zusätzlich zu dem allgemeinen Qualitätsmanagementsystem eine technologiespezifische Ergänzung für Klebprozesse eingeführt werden.

Für eine qualitativ hochwertige Klebverbindung müssen alle erforderlichen Prozessschritte ausgeführt, ausreichend überwacht und dokumentiert werden. Der Prozess beginnt bei der Entwicklung einer Klebverbindung und führt zum fertigen Produkt. Bei der Einführung eines technologieorientierten Qualitätssicherungskonzepts für Klebprozesse ist die Orientierung an einem Regelwerk wie der Richtlinie DVS® 3310 »Qualitätsanforderungen in der Klebtechnik« hilfreich.

Gerade in der Fertigungsphase unterscheiden sich Klebprozesse sehr stark. Eine manuelle Fertigung von großen Bauteilen bei kleinen Stückzahlen unterliegt anderen Randbedingungen als eine robotergeführte Produktion mit hohem Automatisierungsgrad.

 

Portfolio

Die Experten des Fraunhofer IFAM beraten und unterstützen den Kunden bei der Entwicklung und Einführung von spezifischen Qualitätssicherungsmaßnahmen für die einzelnen Prozessschritte – und zwar individuell abgestimmt auf die spezifischen Qualitätsanforderungen. Zur umfassenden klebtechnischen Unterstützung stehen die Spezialisten des Fraunhofer IFAM für die Durchführung von Prozessanalysen vor Ort in der kundenspezifischen Produktion zur Verfügung.

Informationen zu Durchführungen von Betriebszertifizierungen nach DIN 6701 und DIN 2304 finden Sie bei unserem Kooperationspartner tbbcert.