Lacktechnische Prüfungen

Dispergierung eines Beschichtungsstoffs
© Fraunhofer IFAM

Dispergierung eines Beschichtungsstoffs

© Fraunhofer IFAM

Prüfung der Haftung von Beschichtungen mittels Gitterschnittgerät

Charakterisierung von Beschichtungsstoffen

Die Eigenschaften des unverarbeiteten Lacks bestimmen die Qualität des Materials. Darüber hinaus geben Kennwerte Hinweise auf die Verarbeitbarkeit des Beschichtungsstoffs. Die Eigenschaften haben somit Auswirkungen auf das Lackierergebnis.

Um die entsprechenden Parameter ermitteln zu können, steht den Lacktechnik-Experten ein breites Portfolio an genormten Prüfverfahren  zur Verfügung. Zudem können am Fraunhofer IFAM mittels analytischer Verfahren genaueste Aussagen u. a. über Art und Zusammensetzung, Reaktivität und Vernetzung des Beschichtungsmaterials gemacht werden.

Prüfung von Beschichtungen

Die Charakterisierung der ausgehärteten Beschichtung dient der Eignungsprüfung des verwendeten Materials. Prüfverfahren werden für die Qualitätskontrolle sowie für Neuentwicklungen und Produktqualifikationen angewendet. Dazu stehen am Fraunhofer IFAM folgende akkreditierte Methoden zur Verfügung:

Außerdem bietet das Fraunhofer IFAM weitere Verfahren zur Untersuchung der

  • Haftungseigenschaften
  • Härte, Elastizität sowie Abriebeigenschaften
  • Chemikalienbeständigkeit an.

Alle Prüfmethoden und -verfahren können auch individuell nach Kundenwunsch durchgeführt werden.

Eine detaillierte Übersicht über das gesamte Portfolio ist im Datenblatt »Testverfahren zur Prüfung von Beschichtungen« zusammengefasst.

Prüfungen in folgenden Bereichen können wir Ihnen anbieten:

  • nach Automobilspezifikationen (PV, TL, DBL, BMW etc.)
  • für Beschichtungen von Windkraftanlagen (Turm, Rotorblatt)
  • von Korrosionsbeschichtungen nach DIN EN ISO 12944-6 und ISO 20340 (offshore-Prüfungen) sowie TL/TP-Richtlinie und VGB/BAW Standard
  • Pulverbeschichtungen nach GSB und Qualicoat Richtlinien
  • von Lackmaterialien nach DB TL 981300
  • Sonderprüfungen