Nachweisführung geklebter Strukturen

Rechnerische Nachweisführung

Die Nachweisführung bei geklebten Strukturen erfordert aufgrund der spezifischen Werkstoffeigenschaften der Klebstoffe und der besonderen Werkstoffanstrengung in der Klebfuge eigene Vorgehensweisen.

Für die rechnerische Nachweisführung werden vereinfachte mathematische Modelle und die Finite-Elemente-Methode (FE) eingesetzt. Es stehen klebstoffspezifische  Werkstoffmodelle und Modellierungstechniken bereit, die Besonderheiten der langen, schmalen und dünnen Klebfuge berücksichtigen.

Prüfung unterschiedlicher Belastungsarten

Für die Bemessung der Klebfuge werden Methoden verwendet, die unterschiedliche Belastungsarten, wie z.B. Schwing- und Kriechbeanspruchung sowie Relaxation in der Klebfuge bei Feuchte und Temperatur berücksichtigen. Mit Unterstützung des angegliederten Werkstoffprüflabors können Materialkarten für FE-Programme (ABAQUS, LSDyna, …) erstellt werden.