Fasermetallurgie: Werkstoffe

Werkstoffe

© Fraunhofer IFAM Dresden

Beispiel

Lasergeschnittene Platte aus versinterten Stahlfasern für den Einsatz in einem Polyurethan-Schäumwerkzeug

© C. Hafner GmbH

Die C. Hafner GmbH aus Pforzheim stellt Designer-Schmuck aus Goldfasern her, die am Fraunhofer IFAM Dresden direkt aus der Schmelze erzeugt werden.

Bei der Faserherstellung durch Schmelzextraktion gibt es, bedingt durch die Rascherstarrung, kaum Beschränkungen für die Werkstoff-Zusammensetzung. Neben Aluminium, Kupfer und Edelmetall-Legierungen auf Basis von Silber, Gold, Platin und Palladium werden am Fraunhofer IFAM auch besonders hochtemperaturbeständige Eisenbasis- und Nickelbasislegierungen zu Fasern und hochporösen, versinterten Strukturen verarbeitet. Die Steigerung des Aluminium-Gehaltes bei Eisen-Chrom-Aluminium-Legierungen von 5 auf 15 % bewirkt beispielsweise eine Vervielfachung der Standzeit bei Einsatztemperaturen von 1000 °C oder mehr.

Durch Zulegieren hoher Aluminiumgehalte können auch reine Eisen-, Nickel- oder Titanaluminide in Faserform erzeugt werden. Kommerzielle Legierungszusammensetzungen, wie verschiedene hochlegierte Stahlsorten oder Nickelbasis-Superlegierungen, lassen sich ebenfalls zu Fasern und versinterten Bauteilen verarbeiten. Eine besondere Spezialität stellt die Herstellung magnetostriktiver Fasern, beispielsweise aus Nickel-Mangan-Gallium-Legierungen, dar. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage zu Ihrer ganz speziellen Metallfaser-Legierung.