München  /  19.6.2018  -  22.6.2018

Automatica 2018

Halle B5, Stand 332

FuE Automatisierung und Produktionstechnik aus Stade

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM präsentiert sein aktuelles Portfolio »Automatisierung und Produktionstechnik« in Halle B5, Stand 332. Im Fokus steht die wandlungsfähige Produktion für die adaptive Bearbeitung und Montage.

360°-Tour

Ein 360°-VR-Rundgang ermöglicht individuelle Einblicke in die Großanlagen der Stader Forschungsfabrik. Zudem kann der Besucher per Video in die für ihn interessanten Technologien und automatisierten Prozesse einsteigen, die von den Experten des Fraunhofer IFAM gemäß seiner spezifischen Produktionsbedürfnisse weiterentwickelt werden.

Die Automatisierungskonzepte der in der 360°-Tour gezeigten Großanlagen entsprechen ursprünglich den Kernanforderungen aus Anwendungen der Luftfahrtindustrie. Diese höchsten Anforderungen an Präzision im zehntel Millimeterbereich und eine hohe Wandlungsfähigkeit der Bearbeitungsanlagen bieten die optimale Möglichkeit, die entstandenen Technologien und Prozesse an neue Anwendungsfelder von toleranzbehafteten Großstrukturen zu adaptieren, so z.B. im Nutzfahrzeug-  oder Windenergieanlagenbau. Durch revolutionäre Ansätze in der Digitalisierung sowie Offline-Programmierung der unterschiedlichen Anlagenkomponenten werden zudem neue Möglichkeiten der Prozessgestaltung vorangetrieben.

Sealing

Ein Exponat zum Thema Sealing veranschaulicht die Weiterentwicklung innovativer Verarbeitungssysteme für 2K-Klebstoffe, die für jede Art von Kleb- und Dichtprozessen geeignet sind. Speziell die schonende Verarbeitung von kompressiblen Materialien und die Applikation von eng tolerierten 3D-Raupen-Geometrien ohne Hilfsstoffe bieten z. B. der Automobilproduktion neue Möglichkeiten.

Hexapod-Kinematik

Für die Genauigkeitssteigerung bei Fräsbearbeitungen mittels Industrieroboter wird zudem eine Hexapod-Kinematik präsentiert, mit der die bei der Bearbeitung auftretenden Prozesskräfte auch in der Automobil- und Nutzfahrzeugproduktion sicher kompensiert werden können.