Webinar  /  25.11.2020, 14:00-15:00 Uhr

Kreislaufwirtschaft und Klebtechnik

Eine Kreislaufwirtschaft stellt das Gegenteil des derzeit noch vorherrschenden Prinzips der industriellen Produktion der „Linearwirtschaft“ (häufig auch „Wegwerfwirtschaft“ genannt) dar. Bei letzterer wird ein Großteil der eingesetzten Rohstoffe nach der jeweiligen Nutzungsdauer der Produkte deponiert oder verbrannt. Nur ein geringer Anteil wird einer Wiederverwendung zugeführt. Im Gegensatz dazu stellt die Kreislaufwirtschaft ein regeneratives, in diesem Sinne erneuerbares System dar. In ihm werden der Einsatz von Ressourcen, die Produktion von Abfall und Emissionen sowie die Verschwendung von Energie minimiert. Erreicht wird dieses durch Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen. Als grundsätzliche Instrumente hierfür stehen langlebige Konstruktionen, Instandhaltung, Sanierung, Reparatur(fähigkeit), Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung und Wiederverwertung (Recycling) zur Verfügung. Die Studie beschreibt die Rolle der Klebtechnik in diesem Zusammenhang. Sie macht deutlich, dass die Klebtechnik mit ihrem technologischen Potenzial nicht Teil des Problems ist, sondern Teil der Lösung. „Kleben“ ist im 21. Jahrhundert als „Enabler“ der Kreislaufwirtschaft zu sehen