Fraunhofer IFAM Dresden schließt Forschungsabkommen mit der Hanyang University in Korea

Dresden / 19.11.2019

Dr. Thomas Weißgärber (Fraunhofer IFAM Dresden, rechts) und Dr. Nae-won Yang (Executive Vice President und Vorsitzender von ERICA, Hanyang University, links) präsentieren das gemeinsame Memorandum of Understanding
© Hanyang University
Dr. Thomas Weißgärber (Fraunhofer IFAM Dresden, rechts) und Dr. Nae-won Yang (Executive Vice President und Vorsitzender von ERICA, Hanyang University, links) präsentieren das gemeinsame Memorandum of Understanding

Am 5. November 2019 unterzeichnete Dr. Thomas Weißgärber, Leiter des Dresdner Fraunhofer-Institutes für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, ein Memorandum of Understanding mit der koreanischen Hanyang University, mit dem besonders die Beziehungen zum anwendungsorientierten Forschungsbereich ERICA (Education-Research-Industry Cluster at Ansan) vorangetrieben werden sollen.

In dem gemeinsamen Forschungsabkommen werden insbesondere gemeinsame Aktivitäten im Bereich Bildung, Forschung und die Förderung von Industriekooperationen in Deutschland und Korea adressiert. Beispielhaft sind gemeinsame Forschungsprogramme, Veranstaltungen aber auch Vorlesungen und Studentenaustausch angedacht.

Das Fraunhofer IFAM Dresden, eine der führenden Einrichtungen weltweit im Bereich der Pulvermetallurgie, betreibt Grundlagen- und Anwendungsforschung zur lösungsorientierten Werkstoff- und Technologieentwicklung für innovative Sinter- und Verbundwerkstoffe, Funktionswerkstoffe für die Energietechnik und Medizintechnik sowie zellulare metallische Werkstoffe.

Das Leistungsspektrum schließt die industrielle Umsetzung der Forschungsergebnisse bis zur Fertigung prototypischer Bauteile und den Transfer in die industrielle Anwendung ein. Spezielle Technologien, wie z. B. Additiv Generative Fertigung (Selektives Elektronenstrahlschmelzen, 3D-Siebdruck, Fused Filament Fabrication), Melt-Spinning, Schmelzextraktion, Spark-Plasma-Sintern und Abformverfahren unterstützen die Werkstoff- und Komponentenentwicklung.

ERICA verbindet aktiv Lehre und Industrie miteinander. Der spezialisierte Universitätsbereich legt Wert darauf, dass Forschung und Industrie Hand in Hand zusammenarbeiten und die Studenten während des Studiums auch direkt vor Ort in Unternehmen Erfahrungen sammeln.