Institutsbereich Formgebung und Funktionswerkstoffe

Maßgeschneiderte Werkstofflösungen mit optimierten Fertigungsverfahren und Prozessen

Der Institutsbereich Formgebung und Funktionswerkstoffe konzentriert sich an den Standorten Bremen, Dresden und Oldenburg auf maßgeschneiderte Werkstofflösungen mit optimierten Fertigungsverfahren und Prozessen.

Das Spektrum der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten reicht vom Werkstoff über Formgebung bis hin zur Funktionalisierung von Bauteilen und Systemen. Daraus resultieren kundenspezifische Lösungen, die vor allem aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der Umwelt- und Energietechnik, dem Maschinen- und Anlagenbau und der Elektronikindustrie nachgefragt werden.

Formgebung

In der Formgebung stehen Entwicklungen zur wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Fertigung von immer komplexer werdenden Präzisionsbauteilen und Komponenten im Fokus. Aufbauend vor allem auf den Kernkompetenzen Pulvertechnologie und Gießereitechnologie wird daran gearbeitet, die Funktionsdichte in Bauteilen zu steigern. Das Angebot umfasst neben der Auslegung der Bauteile und der Simulation der Formgebungsprozesse die fertigungstechnische Umsetzung und die zugehörige Schulung des Personals der Unternehmen.

Funktionswerkstoffe

Bei den Funktionswerkstoffen stehen Entwicklungen zur Verbesserung bzw. Erweiterung von Materialeigenschaften und der Verarbeitung der Werkstoffe im Mittelpunkt. Die Funktionswerkstoffe können sowohl im Fertigungsprozess direkt in das Bauteil integriert als auch auf Oberflächen appliziert werden. Sie verleihen dem Bauteil zusätzliche oder ganz neue Eigenschaften, wie beispielsweise elektrische oder sensorische Funktionen.

In der Kernkompetenz Metallische Sinter-, Verbund- und zellulare Werkstoffe geht es neben der Entwicklung und Qualifizierung dieser Werkstoffe um pulvermetallurgische Verfahren und Sintertechniken. Biomaterialien, Leichtmetalle und Funktionswerkstoffe zur Energiespeicherung und -umwandlung runden das Portfolio ab.

Die Kernkompetenz Elektrische Komponenten und Systeme kennzeichnet den ganzheitlichen Ansatz – insbesondere mit Blick auf Elektromobilität. Sie umfasst die Entwicklung von elektrischen Energiespeichern (Batterien und Wasserstoffspeicher), die Entwicklung elektrischer Antriebstechnik wie auch das Prüfen, Testen, Bewerten und Optimieren des Gesamtsystems. In der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg wird zudem die Basis für neue Fahrzeug- und Verkehrskonzepte gelegt. Die Energiesystemanalyse adressiert darüber hinaus die Themen erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, energieeffiziente Gebäude sowie Wärme- und Stromnetze. Ein vor kurzem aufgebautes Angebot in technischer Weiterbildung vermittelt industriellen Anwendern zudem neueste Forschungsergebnisse und praktisches Wissen zur Elektromobilität.