Platz für mehr Ideen: Neues Forschungsgebäude für das Fraunhofer IFAM

Bremen, / 8.8.2013

© Foto ATP N+M Planungs GmbH

Neubau des Fraunhofer IFAM mit verbindender Brücke zum Hauptgebäude in der Wiener Straße.

An der Wiener Straße haben die Arbeiten zur Errichtung eines neuen Forschungsgebäudes für das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM begonnen. Auf rund 6235 Quadratmetern, verteilt über zwei Etagen, entstehen modernste Labore und Büroräume für über 60 Wissenschaftler. Der Ausbau des Instituts wird etwa 12 Mio. Euro kosten und ist für das Fraunhofer IFAM bereits der dritte Bauabschnitt. Die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant.

Das Gebäude entsteht auf einer Freifläche an der Wiener Straße im Bremer Technologiepark. Der Platz für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wird u. a. in den Bereichen Elektromobilität, Lacktechnik, klebtechnische Fertigung, Werkstoffe und Bauweisen dringend benötigt. Bis Ende 2014 müssen sich die Forscherinnen und Forscher mit dem Umzug aus dem derzeit sehr beengten Hauptgebäude allerdings noch gedulden. Die Vorfreude ist dafür umso größer, denn: das Gebäude wurde nach modernen ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien im Bereich Architektur und Gebäudetechnik konzipiert.

Leitlinien des Entwurfs waren die Integration in die Strukturen des Universitätscampus, Nachhaltigkeit, Flexibilität und Arbeitswelten. Die innenräumliche Konzeption verbindet große Laborflächen mit kleinteiligen Bürobereichen. Atrien verschaffen den Labor- und Lagerflächen im Erdgeschoss eine natürliche Belichtung und Belüftung. Ein einladender, transparenter Eingangsbereich, ein Foyer als verbindendes Element des Gebäudes und Schaufenster zu den Forschungsbereichen sind Zeichen einer Verzahnung mit der Öffentlichkeit.

Mit dem bestehenden Hauptgebäude des Instituts ist eine Verbindung des Neubaus durch eine gläserne Überbrückung der Wiener Straße vorgesehen.