Pressemitteilungen

Mit unseren Pressemitteilungen informieren wir Sie über aktuelle Themen rund um das Fraunhofer IFAM. Texte sowie das dazugehörige Bildmaterial sind zum Abdruck freigegeben. Bitte geben Sie als Bildquelle stets das Fraunhofer IFAM an, soweit nicht anders angegeben. Im Falle einer Berichterstattung bitten wir um die Zusendung eines Belegexemplars.

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  • Den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden ist es in Zusammenarbeit mit der Papiertechnischen Stiftung in Heidenau gelungen, durch die Kombination der Eigenschaften von Papier und Metall ein leichtes, flexibles und gleichzeitig festes Material zu entwickeln.

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  • © Foto Fraunhofer IFAM

    Internationaler Workshop am Fraunhofer IFAM zur Vereisung von Oberflächen.

    Am 24. und 25. Januar 2017 fand am Fraunhofer IFAM zum ersten Mal ein großer Workshop statt, in dem die Fachwelt aus Wissenschaft und Industrie gemeinsam technische Lösungen zu Themen der Oberflächenvereisung diskutierten. Experten aus ganz Europa sowie Kanada, den USA und Japan sind dafür nach Bremen gekommen. An den zwei Veranstaltungstagen wurden europäische Forschungsprojekte vorgestellt, technische Anforderungen an Beispielen der Luftfahrt sowie Windenergie vermittelt und Erfahrungen im Hinblick auf effiziente Entwicklungsstrategien ausgetauscht. Ziel war es, ein möglichst detailliertes Bild derzeitiger Forschungsergebnisse zu erhalten und zukünftige Entwicklungsansätze zu definieren.

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  • © Foto Fraunhofer IFAM

    Aluminium-FVK-Verbindung hergestellt im Niederdruckguss.

    Im Leichtbau kommen zunehmend zukunftsweisende Hybridbauweisen aus Faserverbundwerkstoffen und Leichtmetallen zum Einsatz, welche die Vorteile beider Werkstoffgruppen im Hybridmaterial vereinigen. Die Verbindungen werden nach heutigem Stand der Technik geklebt oder genietet. Am Fraunhofer IFAM wurde in den letzten Jahren eine neuartige Fügetechnologie für verschiedene hybride Verbindungsarten im Druckguss entwickelt. Im Vergleich zu den konventionellen Verbindungstechniken bieten die Gussteile Vorteile bezüglich des Bauraums, geringerem Gewicht und galvanischer Entkopplung. Für den sicheren Einsatz der Hybridgussbauteile erforschen nun drei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam Prüfkonzepte, um die industrielle Serienfertigung dieser hybriden Bauteile zu ermöglichen.

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  • © Foto Fraunhofer IFAM

    Betrieb des Freibewitterungsprüfstands an der Helgoländer Westmole.

    Die Vermeidung von Korrosion und ihren Folgeschäden ist ein bedeutendes Thema für nahezu alle Wirtschaftsbereiche, denn Korrosion verursacht – allein in Deutschland – Kosten in Milliardenhöhe. Daneben stellt auch der Bewuchs von Oberflächen durch marine Organismen eine der größten Herausforderungen in der Schifffahrt, bei Offshore-Windenergieanlagen oder im Stahlwasserbau dar. Das Fraunhofer IFAM entwickelt seit Jahren im Bereich der Oberflächentechnik effektive Korrosionsschutzsysteme und Antifouling-Strategien.

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  • © Foto Fraunhofer IFAM

    ProsihP II-Gesamtanlage zur Bearbeitung eines A320 Seitenleitwerkes.

    Im Rahmen von Industrie 4.0 hat die Luftfahrtbranche eine Automatisierungsoffensive gestartet. Weg von der individuell zugeschnittenen Sondermaschine für einen speziellen Prozess, hin zu universell einsetzbaren, mobilen Robotern. In dem Projekt »Prozesssichere hochproduktive Präzisionszerspanung von CFK-Großstrukturen (ProsihP II)« entwickelten deshalb Experten unterschiedlichster Disziplinen die mobile und hochpräzise Bearbeitung von CFK-Großbauteilen durch parallel arbeitende Roboter. Beflügelt von einer ganzen Palette an Innovationen haben sie die ambitionierten Ziele des vom Land Niedersachsen geförderten Projekts erreicht. Vergangene Woche präsentierten Fraunhofer IFAM-Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Projektpartnern das intelligente Frässystem im Forschungszentrum CFK Nord in Stade.

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  • Schrauben, die zum Körper passen

    Bremen, / 31.10.2016

    © Foto Fraunhofer IFAM

    Biokeramische Schraubnägel mit spezieller Gewindeform lassen sich mit wenigen Rotationen in den Knochen einbringen.

    Komplizierte Knochenbrüche werden häufig mit Schrauben und Platten aus Titan oder Stahl fixiert. Bleiben diese im Körper, können sie Beschwerden auslösen. Ein neuer, biokeramischer Schraubnagel ersetzt die bislang verwendeten Metallteile. Er soll Allergien und Entzündungen vermeiden helfen. Fraunhofer-Forscher präsentieren den Schraubnagel vom 14. bis 17. November auf der Messe MEDICA in Düsseldorf (Halle 10, Stand G05).

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  • © Foto Fraunhofer IFAM

    Prof. Dr. Andreas Hartwig (links) erhält von Matthew Cleaver, Repräsentant der Hexcel Composites Ltd., am 21. September in Glasgow die De Bruyne Medaille.

    Prof. Dr. Andreas Hartwig wurde auf der European Adhesion Conference EURADH 2016 in Glasgow mit der De Bruyne Medaille ausgezeichnet. Dieser renommierte Preis wird alle drei Jahre von der Society for Adhesion and Adhesives an einen Forscher verliehen, der sich um die Klebtechnik besonders verdient gemacht hat.

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  • © Foto TU Braunschweig/www.fotodesign-bierwagen.de

    v.l.n.r.. Dr. Armin Plath, Leiter Leichtbaucampus Volkswagen Konzernforschung, Hiltrud Jeworrek, Bürgermeisterin der Stadt Wolfsburg, Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender Volkswagen AG, Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident der Technischen Universität Braunschweig, Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Schmall, Komponentenvorstand Marke Volkswagen, Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft und Prof. Dr. Klaus Dilger, Vorstandsvorsitzender Open Hybrid LabFactory e.V

    Leichtere Werkstoffe und neue Produktionstechniken helfen dabei, dass Autos in großen Stückzahlen umweltfreundlicher hergestellt werden können. Entsprechende Schlüsseltechnologien für den Fahrzeugbau der Zukunft entwickelt der Forschungscampus Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg. Er wurde am 22. September 2016, feierlich eingeweiht.

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