Gedruckte Elektronik

Flexible Drucktechnologien mit hoher Anwendungsdichte

© Foto Fraunhofer IFAM

Fertigung von Schaltkreisen in der Fertigungsstraße

© Foto Fraunhofer IFAM

Sensorintegration in Verbundwerkstoff durch Drucken auf Vliese (Kooperation mit INVENT GmbH)

Die gedruckte Elektronik eröffnet eine Vielzahl von Anwendungen, die hauptsächlich in den Bereichen Energie, Elektronik, Medizintechnik, Automobil, sowie Luft- und Raumfahrt liegen und mit konventioneller Elektronik nicht umsetzbar wären.

Spezielle Eigenschaften und Funktionen können insbesondere unter Verwendung von gedruckter Elektronik einfach realisiert werden. Wir konzentrieren uns dabei vor allem auf die Applikation elektrisch leitfähiger Strukturen, isolierender Schichten und Strukturen, die Herstellung sensorischer Bauteile und 3D-Oberflächen.

Durch das direkte ressorcenschonende Aufbringen von  Strukturen aus funktionalen Materialien auf Basis von Tinten oder Pasten mittels Ink-Jet, Aerosol-Jet, Siebdruck oder Dispensverfahren können elektrische Schaltkreise und Sensorelemente auf verschiedene Oberflächen aufgebracht werden. Die oft notwendige thermische Aktivierung zur Funktionalisierung der gedruckten Struktur erfolgt in Abhängigkeit von der möglichen Temperaturbelastung durch UV-Härtung, in Öfen, mittels Laser oder elektrisch.

 

 

Aktuelle Einsatzbereiche für die gedruckte Elektronik sind beispielsweise:

  • Kontaktierungen und 3D-Leiterbahnen für die Aufbau- und Verbindungstechnik
  • Metallische Temperatur- oder Füllstandsensoren sowie Dehnungsmessstreifen
  • Gassensoren auf Basis von verdruckten Metalloxid-Halbleitermaterialien
  • Bio-Sensoren durch Kombination von gedruckter Elektronik mit biologisch aktiven Substanzen

Arbeitsgebiete im Bereich Gedruckte Elektronik