Chemie der Faserverbundkunststoffe

Fest und flexibel zugleich – verformbare Leichtbaumaterialien

Carboxylic bumper
© Foto Vladislav Kochelaevs / Fotolia

Stoßfänger und Seitenschweller aus einer FVK-Platte modelliert.

Künstlerische Gestaltung aus FVK-Modellierung.
© Foto Fraunhofer IFAM/Andreas Lühring

Künstlerische Gestaltung aus FVK-Modellierung.

Faserverstärkte Duromere finden aufgrund ihrer guten mechanischen Eigenschaften vielfältige Anwendung und sind aus dem Leichtbau nicht mehr wegzudenken. Die außerordentlich widerstandsfähigen Faserverbundkunststoffe (FVK) sind nach ihrer Herstellung jedoch nicht mehr verformbar. Das limitiert den Einsatz großserienfähiger Fertigungsverfahren und macht eine stoffliche Verwertung ausgedienter Bauteile derzeit nahezu unmöglich.

Im Fokus der Abteilung »Chemie der Faserverbundkunststoffe« steht daher die Erforschung neuer Polymersysteme, die sich trotz dreidimensionaler Netzwerkstruktur plastisch umformen lassen.

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Reversible Reaktionen
  • Thermo-responsive Polymere
  • Polymerabhängige Herstellungsverfahren für FVK
  • Strukturanalytik und Materialcharakterisierung

Die Forschung wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderaktivität »NanoMatFutur« (Förderkennzeichen 03XP0001) und die Fraunhofer-Initiative TALENTA excellence gefördert.

Wissenschaft & Karriere

Dr. Katharina Koschek spricht über die Abteilung »Chemie der Faserverbundkunststoffe«.