Nasschemische Vorbehandlung

Minigalvanik-Anlage
© Fraunhofer IFAM

Minigalvanik-Anlage

Lokale Vorbehandlung mittels Beiz-Klebeband
© Fraunhofer IFAM

Lokale Vorbehandlung mittels Beiz-Klebeband

REM-Abbildung eine rbiokompatiblen Schicht auf Titan (Zelladhäsion).
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REM-Abbildung einer biokompatiblen Schicht auf Titan (Zelladhäsion).

Eine geeignete Oberflächenbehandlung ist unerlässliche Voraussetzung für hochwertige und beständige Klebungen sowie Lackierungen auf Metallen. Nach wie vor nimmt dabei die nasschemische Vorbehandlung eine Schlüsselrolle in der industriellen Anwendung – z. B. Luftfahrt und Automobilbau – ein:

  • Reinigen (Entfernung von Verunreinigungen aus vorherigen Prozessschritten)
  • Beizen und dekapieren (Entfernung nicht definierter Schichten, Einstellung der Oberflächenrauheit)
  • Schützen und aktivieren (Konversionsschichten, Anodisierung)

 

Nasschemisch erzeugte Funktionsschichten

Neben der Vorbehandlung vor dem Kleben und Lackieren lassen sich durch nasschemische Prozesse unterschiedliche Funktionsschichten erzeugen, beispielsweise für

Vorteilhafte Eigenschaften lassen sich auch durch die Kombination nasschemisch erzeugter Schichten mit Produkten der Plasmatechnik und Lacktechnik erzielen.

 

Unsere Dienstleistungen: Alles aus einer Hand

Die Expertise der Mitarbeiter des Fraunhofer IFAM umfasst die gesamte Prozesskette und Entwicklung nasschemischer Vorbehandlungen:

 

Anwendungsbeispiele

  • Aluminium: Chromatfreie Oberflächenvorbehandlungen vor dem Kleben und Lackieren
  • Titan: Nasschemische Vorbehandlungen für langzeitbeständige Klebungen
  • Stahl: Beizen und Passivieren von hochlegierten Stählen
  • Aluminium: Lokale Vorbehandlung mittels Beiz-Klebeband
  • Metall-/Polymerimplantate: Nasschemische Vorbehandlungen zur Verbesserung der Biokompatibilität

Beizklebebänder