Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

An sechs Standorten für Industrie und Gesellschaft

Das Fraunhofer IFAM ist eine der europaweit bedeutendsten unabhängigen Forschungseinrichtungen auf den Gebieten »Klebtechnik und Oberflächen« sowie »Formgebung und Funktionswerkstoffe«.

Im Mittelpunkt stehen an allen sechs Institutsstandorten

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit dem Ziel, unseren Kunden zuverlässige und anwendungsorientierte Lösungen zu liefern.

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Qualitätssicherung und galvanische Lösungen für Implantatmaterialien

Viele Eigenschaften von Implantatmaterialien, z. B. die Biokompatibilität, die Zelladhäsion, das Benetzungsverhalten und Korrosion, hängen im hohen Maß von der chemischen und der morphologischen Struktur der Oberfläche ab. Mithilfe von Qualitätssicherungskonzepten zur Bewertung der Oberflächeneigenschaften ist es möglich, detaillierte Kenntnisse über diese zu gewinnen; so können mögliche gesundheitliche Schäden vermieden werden. 

 

Neue biobasierte und bioabbaubare Materialien

Kunststoffe sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Gleichwohl müssen Produkte aus Kunststoffen nachhaltig gestaltet werden. Ein Weg zu umweltverträglicheren Produkten ist der Einsatz von neuen biobasierten oder bioabbaubaren Materialien. Welche Potenziale neue Werkstoffe für Kunststoff herstellende und verarbeitende Unternehmen haben, erforscht das Fraunhofer IFAM. 

 

Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Die Ladeinfrastruktur für die Mobilität von morgen muss heute geplant werden! Energieverbrauch und Emissionen im Verkehrsbereich sind bislang nicht signifikant gesunken, daher ist ein Umsteuern essenziell, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Für die Weiterentwicklung der Elektromobilität muss die Ladeinfrastruktur deutlich ausgebaut werden.

 

Eine neue Generation von Gapfillern

Die Wärmeabfuhr von Batterien ist essenziell, um sie vor Überhitzung zu schützen. Das betrifft zunehmend auch die Batterien, die in E-Autos und anderen Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Nur mit effektiver Wärmeabfuhr kann eine starke Antriebsleistung und eine lange Lebensdauer der Fahrzeuge gewährleistet werden. Dies wird mit Gapfillern ermöglicht.

Pressemitteilungen

26.1.2022

Mit Licht desinfiziert: selbstreinigende Oberflächen schützen vor der Übertragung von Bakterien und Viren

In Zeiten hohen Infektionsrisikos bedarf es wirksamer Schutzmaßnahmen. Die Vermeidung von Übertragungswegen durch kontaminierte Oberflächen ist ein wichtiger Bestandteil. Bekannt ist, dass photokatalytisch aktive Beschichtungen die mikrobielle Belastung reduzieren. Um die Effizienz dieser durch Licht getriebenen Reaktion zu erhöhen, wurde innerhalb des Projekts »Covid-DEKONT« eine neuartige Materialzusammensetzung entwickelt und in Werkstoffe eingebracht.
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21.12.2021

Projekt für effiziente Elektroantriebe gestartet: Fraunhofer IFAM Dresden entwickelt hybride Elektrobleche

Im Projekt "InnoBlech" entwickelt das Fraunhofer IFAM in Dresden hybride Elektrobleche. Zentrales Entwicklungsziel ist die Bereitstellung mechanisch und magnetisch verbesserter Blechpakete für Rotoren für Reluktanz- oder PMSM-/IPM-Motoren. Im Projekt wird, basierend auf dem ressourceneffizienten 3D-Siebdruck-Verfahren, eine gezielte ganzheitliche Verbesserung der mechanischen und magnetischen Eigen-schaften des Blechpakets angestrebt.
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2.12.2021

25. Otto von Guericke-Preis für Stromverteiler aus der Papiermaschine

Die Energieversorgung steht vor einer dramatischen Wende. Grüner Wasserstoff gilt dabei als großer Hoffnungsträger. Ein Forschungsprojekt, das mit papiertechnischen Stromverteilern die Kosten für die notwendige Wasser- Elektrolyse zur Herstellung dieses Wasserstoffs wirkungsvoll reduziert, wurde am 1. Dezember 2021 mit dem Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet. Die AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. vergibt den mit 10.000 Euro dotierten Preis seit 1997, in diesem Jahr zum 25. Mal, an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für besondere Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).
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14.10.2021

Erstes Finanzierungspaket für Forschung und Entwicklung entlang der Wasserstoff-Transportkette gesichert

Die Zukunft beginnt jetzt: Mit bis zu 12,48 Mio. Euro Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gehen die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im TransHyDE-Projekt Helgoland in die aktive Phase. Gemeinsames Ziel der Projektpartner:innen: Der Aufbau einer Wasserstoff-Transportkette aus dem Offshore-Bereich bei Helgoland über die Häfen zu den Wasserstoffverbrauchern auf dem Festland. Dafür werden unter anderem Technologien für die Speicherung und den Transport von Grünem Wasserstoff in organischen Trägerflüssigkeiten, LOHCs – liquid organic hydrogen carriers, erforscht und entwickelt. Das Projekt gehört zu dem Wasserstoff-Leitprojekt TransHyDE des BMBF und ist Teil der breitaufgestellten AquaVentus-Initiative, in der unter dem Namen AquaPortus alle Wasserstoff-Aktivitäten rund um den Helgoländer Südhafen gebündelt sind.
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