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  • PROJEKT »PoroMIM«: EINFLUSS DER POROSITÄT AUF DIE SCHWINGFESTIGKEIT VON MIM-SINTERTEILEN | Der Metallpulverspritzguss (Metal Injection Moulding, MIM) ist ein etabliertes Verfahren zur Herstellung komplexer metallischer Bauteile in hohen Stückzahlen. Trotz hoher Präzision weisen die Bauteile jedoch aufgrund des Prozesses immer eine gewisse Restporosität auf, was die Auslegung und den Festigkeitsnachweis erschwert. Im Forschungsprojekt »PoroMIM« untersucht das Fraunhofer IFAM gemeinsam mit dem Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau der RWTH Aachen (IWM) den Zusammenhang zwischen Porosität und Schwingfestigkeit von MIM-Sinterteilen. Das Projekt hat zum Ziel, eine umfassende Wissensgrundlage aufzubauen, die den Zusammenhang zwischen Restporosität und mechanischen Eigenschaften beleuchtet, um MIM-Bauteile effizienter auszulegen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

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  • © Fraunhofer IFAM

    Wärmeleitende Kompositrohre zur Meerwasserentsalzung.

    LEITFÄHIGE KOMPOSITE ZUR MEERWASSERENTSALZUNG | Meerwasser gibt es in rauen Mengen, Trinkwasser dagegen ist knapp. Entsalzungsanlagen können Meerwasser umwandeln, in diesen Anlagen sind jedoch Rohre aus Spezialstahl oder Titan verbaut. Thermisch leitfähige Kunststoffkomposite können alternativ für Wärmetauscher in Meerwasserentsalzungsanlagen eingesetzt werden, um teure und schwer beschaffbare Titanlegierungen zu ersetzen.

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  • Transportation in Charge
    © Adobe Stock/a_medvedkov

    PROJEKT »TRANSPORTATION IN CHARGE« | Im Projekt »Transportation in Charge« erarbeiten Expertinnen und Experten vom Fraunhofer IFAM Konzepte für die zukünftige Planung der Ladeinfrastruktur in Gewerbegebieten und Güterverkehrszentren. Ziel ist dabei, besser zu verstehen, welche Bedarfe an öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur bestehen und mögliche Synergieeffekte durch eine gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur zu identifizieren und so eine effiziente Nutzung dieser kostenintensiven Infrastruktur sicherzustellen.

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  • © Fraunhofer IFAM

    Aluminium in Kontakt mit CFK nach 1000 Stunden Salzsprühnebelprüfung, links: Aluminium nur mit chromathaltigem Primer geschützt, rechts: freie Fasern am CFK mit KTL beschichtet und Aluminium mit chromathaltigem Primer geschützt

    WIE LÄSST SICH GALVANISCHE KORROSION VERMEIDEN? | Die galvanische Korrosion oder auch Bimetallkorrosion (ehem. Kontaktkorrosion) ist kein neues Phänomen: Schon in der Antike wurde festgestellt, dass Kupfernägel, die zur Befestigung von Bleiblechen an Schiffsrümpfen verwendet wurden, schneller korrodierten. Doch obwohl dieses Phänomen seit Jahrhunderten bekannt sind, führt diese Korrosionsform immer wieder zu Schäden und Unfällen. Die Expertinnen und Experten des Fraunhofer IFAM können u.a. bei der Risikoabschätzung und der Auswahl von Schutzmaßnahmen unterstützen.

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  • Das Fraunhofer IFAM verfolgt im Rahmen des Themenfelds der elektrischen Antriebe zwei Schwerpunkte: Erstens die Transformation der Entwicklungsprozesse und zweitens die fertigungstechnischen Innovationen für elektrische Antriebe.

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  • Futuristischen Flugzeug-Endmontagelinie.
    © Fraunhofer IFAM/KI generiert

    Futuristischen Flugzeug-Endmontagelinie.

    Im Verbundprojekt »TrustME« – »ZerTifizierbaRe KI-AnwendUngen in Luftfahrt-ProduktionsSysTeMEn« bzw. »TRUSTworthy AI for Manufacturing and Engineering Processes« – entwickelt das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Stade gemeinsam mit Projektpartnern zertifizierbare künstliche Intelligenz- (KI-) Lösungen für die Flugzeugproduktion.

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  • © Fraunhofer IFAM

    WIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ MATERIALALTERUNG SICHTBAR UND VORHERSAGBAR MACHT | Korrosion stellt moderne Industrien vor große Herausforderungen. Ob in der Luft- und Raumfahrt, im Schiffbau, in der Automobilindustrie oder in der Offshore-Windenergie – materialbedingte Alterungsprozesse verursachen hohe Kosten, Sicherheitsrisiken und aufwendige Prüfverfahren. Genau hier setzt das Projekt INKA an: Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sollen Korrosionsprozesse nicht nur automatisiert erkannt, sondern perspektivisch auch vorhergesagt werden.

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  • Im Projekt „CO₂ Adhesive“ wird CO₂ mithilfe bereits verfügbarer, einfacher Ausgangsstoffe unter milden Bedingungen vor allem bei Normaldruck (1 atm) chemisch gebunden und in einen nutzbaren Werkstoff überführt. Der Fokus des Projekts liegt auf der ganzheitlichen Betrachtung der Wertschöpfungskette: von den Grundstoffen über die Synthese von Rohstoffen bis hin zur Entwicklung funktionaler Materialien.

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  • NACHHALTIGE DISPERSIONSFARBEN MIT VERBESSERTER UMWELTBILANZ | Konventionelle Dispersionsfarben basieren meist auf acryl- oder methacrylsäurebasierten Harzen fossilen Ursprungs. Im Projekt »Umweltfreundliche Wandfarben auf Basis biobasierter Rohstoffe (WUBB)« wird untersucht, wie sich chemisch ähnliche Rohstoffe aus biologischen Quellen einsetzen lassen, um eine Wandfarbe mit verbesserter Umweltbilanz zu entwickeln. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Farbe von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung betrachtet, um ökologische Auswirkungen gezielt zu reduzieren.

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    Der ODCC – Offshore Drohnen Campus Cuxhaven – stellt einen Standort zur gemeinschaftlichen anwendungsorientierten Entwicklung und Erprobung von Offshore-UAS (Unmanned Aircraft System, dt. Drohnen) und deren Einsatzkonzepten dar. Hierbei liegt der Fokus des Fraunhofer IFAM auf Fragestellung der Wartung und Inspektion sowie Instandhaltung und Überwachung wichtiger maritimer Strukturen einschließlich regulatorischer Rahmenbedingungen.

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