Anti-Eis-Schichten

© Fraunhofer IFAM

Vereisungskammer zur Untersuchung von Anti-Eis-Schichten.

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Tests zur Reifbildung auf Oberflächen in der Vereisungskammer des Fraunhofer IFAM

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Eislabor mit integriertem Windkanal

Die Vereisung von Oberflächen ist ein allgegenwärtiges Problem, dass hohe Kosten verursachen und die Funktion sowie Sicherheit von Gebrauchsgütern beeinträchtigen kann. Betroffen sind nicht nur Flugzeuge, Schiffe, Schienenfahrzeuge und Automobile, sondern auch Kühl- und Belüftungssysteme oder Windenergieanlagen.

Die Lacktechnik-Experten des Fraunhofer IFAM arbeiten an bedarfsgerechten Lösungen, die den jeweiligen technischen Anforderungen entsprechen. Chemiker, Lackingenieure, Biologen und Techniker arbeiten eng mit Industrie- und Forschungspartnern zusammen, um effiziente und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Hierzu zählen u. a.:

  • Heizbare Beschichtungen und deren Integration in das Gesamtbeschichtungskonzept
  • Beschichtungen mit geringer Wasserbenetzung und Eisadhäsion (» Hydrophobierung«)
  • Integration von Gefrierpunkterniedrigern in Lacke
  • Verwendung von Peptiden aus Anti-Freeze Proteinen

Die Effektivität von Anti-Eis-Beschichtungen wird mittels realitätsnaher Prüfungen am Fraunhofer IFAM untersucht. Hierzu steht ein Eislabor mit integriertem Vereisungskanal, in dem charakteristische Szenarien u. a. aus den Bereichen Luftfahrt und Windenergie, nachgestellt werden können zur Verfügung. Zudem gibt es eine eigens entwickelte Vereisungskammer zur Nachstellung von Reifbildung und Eisregen und Tests zur Eisadhäsion werden durchgeführt.