Rohstoffe und Lackformulierung

Ansatz eines Modell-Lacksystems
© Fraunhofer IFAM

Ansatz eines Modell-Lacksystems

Lacke und Beschichtungen sind vielseitig sowie individuell an ihre jeweilige Aufgabe und den spezifischen Einsatz angepasst. Je nach Anwendungsbereich und Funktion stehen verschiedenste Lackformulierungen mit unterschiedlichen Rohstoffzusammensetzungen zur Verfügung. Die Auswahl der Bestandteile und Rohstoffe richtet sich nach den benötigten Eigenschaften der Beschichtungen im Anwendungsfall.

Die Nachfrage nach immer neuen Anwendungen, Eigenschaften und Funktionen von Beschichtungen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auch die zunehmenden Einschränkungen und Verbote von Substanzen als Beschichtungsrohstoffe aus toxikologischen bzw. ökologischen Gründen stellen neue Ansprüche an Beschichtungsmaterialien. Dieses stellt Hersteller von Beschichtungen vor die Aufgabe, neue Lackformulierungen zu entwickeln, die sich für einen bestimmten Einsatzbereich zum Teil deutlich von den bisher eingesetzten unterscheiden. Zudem gilt es, Lacke für neue Anwendungen zu formulieren, bei denen bislang noch keine Beschichtungen eingesetzt wurden. Möglichkeiten und Chancen bietet dabei der Einsatz von neuen Rohstoffen, die noch nicht von der Beschichtungsindustrie genutzt wurden.

Portfolio

Die Lacktechnik-Experten des Fraunhofer IFAM entwickeln und untersuchen neue Beschichtungen für jegliche Anwendungen und Einsatzbereiche. Sie arbeiten gemeinsam mit Industriepartnern an neuen Aufgabenstellungen für Beschichtungen oder alternativen Produkten. Dabei greifen sie auf ein breites Spektrum möglicher Beschichtungen wie Flüssiglacke oder Pulverlacke sowie Sol-Gel-Systeme zurück, um kundenspezifische Beschichtungskonzepte und Lösungen zu erzielen. Die Arbeit mit neuen Rohstoffen und die Erstellung neuer Richtformulierungen runden das Portfolio der Lacktechnik ab.