Mit dem Bau eines neuen Prototypenzentrums erweitert das Fraunhofer IFAM in Dresden seine Forschungsinfrastruktur im Bereich Wasserstofftechnologien. Der Neubau innerhalb des Fraunhofer-Institutszentrums Dresden schafft künftig die Voraussetzungen, um Elektroden für die alkalische Wasserelektrolyse (AEL/AEM) im industriell relevanten Maßstab zu fertigen, weiterzuentwickeln und unter anwendungsnahen Bedingungen zu erproben.
Damit schließt das Prototypenzentrum die Lücke zwischen der Entwicklung im Labormaßstab und der industriellen Anwendung. Moderne Anlagen für Beschichtung und Wärmebehandlung sowie für Aufbau, Verbindung und Testung ermöglichen es, neue Elektrodenkonzepte bis zu einem hohen technologischen Reifegrad weiterzuentwickeln. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die unmittelbare Einbindung in die vorhandene werkstoff- und fertigungstechnologische Forschungsinfrastruktur sowie die analytischen Kompetenzen des Fraunhofer IFAM.
So entsteht in Dresden eine Forschungsumgebung, in der Werkstoffentwicklung, Fertigungstechnologie, Komponentenentwicklung und anwendungsnahe Erprobung eng zusammenspielen. Ziel ist es, den Transfer innovativer Elektrolysetechnologien in die industrielle Anwendung zu beschleunigen und damit die Entwicklung leistungsfähiger Technologien für die nachhaltige Wasserstofferzeugung zu unterstützen.
Förderung des Vorhabens
Der Neubau und die Erstausstattung des Prototypenzentrums werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE/JTF) sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.
Mit der Förderung wird eine Forschungsinfrastruktur geschaffen, die den Transfer innovativer Technologien für die alkalische Wasserelektrolyse vom Labormaßstab in industriell relevante Dimensionen ermöglicht.
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM